Das Leiden der Notebooksuche (Teil 1)

geschrieben: 03. Mai 2010
Kategorien: Der S™ privat
Aus Platzgründen - und anderen - habe ich schon vor einiger Zeit meinen Desktop-Rechner in Einzelteilen bei eBay verkauft um mir ein Notebook zulegen zu können. Das war eine Arbeit...

Hardwareeinzelteile

Aber zum Glück gibt es ja die Packstationen von DHL. Dann aber fing das Leiden an. Die Suche nach einem passenden Notebook. Nach langem hin und her, etlichem Lesen von Rezensionen, Tests und Foren hatte ich ein Notebook gefunden, was mich positiv stimmte: Das Samsung R780-Hero. Übrigens, folgend mal ein paar nützliche Webseiten:

Aber zurück zum Samsung R780-Hero: Das Gerät machte mich wirklich neugierig. Ein paar technische Daten des Gerätes gefällig?

  • 17,3 Zoll (43,9 cm)
  • Intel Core i5-520M 2,4GHz
  • 4GB RAM
  • 500GB Festplatte
  • Nvidia GeForce 330M
  • DVD-Brenner/Laufwerk
Soweit also mehr als brauchbar. Für mich als quasi Non-Gamer mehr als ausreichend. Und die Tests und Rezessionen (sowohl bei Amazon als auch bei NotebookCheck.com) waren sehr zufriedenstellend. Also habe ich das Teil mal bestellt und auf DHL gewartet. Und, wie man es von Amazon kennt: Einen Tag später stand der DHL-Typ vor meiner Türe und brachte mir mein lang ersehntes Notenbuch.

Samsung R780-Hero

Ohne langes zögern öffnete ich die Verpackung und befreite das Notebook. Der erste Eindruck war schon sehr gut. Es fühlte sich toll an - auch bei einem ersten Tippsel-Test im ausgeschalteten Zustand. Also schnell den Akku rein und starten. Wie bei allen Notebookherstellern üblich dauert der erste Start eine gefühlte Ewigkeit. Einrichten, Installationen, Backup. Das war die Reihenfolge bei besagtem Samsung-Notebook. Alles in allem hielt es sich aber in Grenzen.

Dann begann das Testen - bzw. der "produktive" Einsatz. Der erste Eindruck schien mir super und dank des Core i5 und der GeForce 330M hatte ich auch genug Leistung. Die Lautstärke war prima, auch unter Last. Im Idle war das Gerät so gut wie nicht zu hören und auch die Tastatur bot ein super Feedback beim Tippen. Da ich perösnlich aber eher "richtige" Mäuse bevorzuge, habe ich das Touchpad leider nicht großartig getestet - es schien mir aber völlig in Ordnung zu sein. Was mich jedoch eigentlich von Anfang an gestört hat, war das spiegelnde Display. Ich habe eigentlich nichts gegen eben diese (okay, sobald Licht drauf scheint kann man es als Spiegel nutzen - matte Display verlieren dann extrem an Farbe, also ein patt) aber die meisten Displays bieten eben nur eine geringe Helligkeit und einen sehr geringen Kontrast (subjektiv ist der Kontrast aufgrund des Glossy-Displays jedoch besser). Und was noch viel schlimmer war: Der vertikale Blickwinkel war wirklich richtig schlecht. Ich verändere eben halt gerne mal meine Sitzposition (nach hinten gelehnt, nach vorne) und jedesmal das Display komplett neu auszurichten - nein Danke. Somit stand für mich alsbald fest: "Sorry Samsung"; ein super Notebook was ihr da zusammengebaut habt - leider fügt sich das Display in den Rest nicht ein. Also wurde das Notebook wieder verpackt und ging zurück zu Amazon.

Amazon kann ich übrigens bezüglich der Rückgabe nur loben: Sehr, sehr kulant. Es waren schon gute 14 Tage um, Windows 7 war aktiviert und trotzdem anstandslos zurückgenommen. Hätte ich nicht gedacht.

...Fortsetzung folgt...

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